Augsburg, 22. Januar 2010, (pz). Zu einem ersten Austausch mit den neuen Verantwortlichen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung traf sich in diesen Tagen Bischof Walter von Augsburg. Betriebsseelsorger und Präses Erwin Helmer und Diözesansekretär Peter Ziegler waren gemeinsam mit dem Verbändereferenten Domkapitular Dr. Wolfgang Hacker bei der Bistumsleitung zu Gast.
Über eine Stunde Zeit hatte sich Bischof Walter Mixa für die Wünsche und Anliegen der Abordnung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung reserviert. Er zeigt sich dabei offen für die Anliegen des Verbandes und unterstützte ganz ausdrücklich, dass die Anliegen von der Basis heraus vorgebracht würden. „Gerade beim Thema Sonntag ist der Einsatz der KAB in den letzten Jahren unersetzlich geworden.“ betonte Bischof Walter. Dies habe er auch stets wahrgenommen und entsprechend betont. Präses Helmer bedankte sich dafür und wies auf die motivierende Bedeutung eines Bischofsworts bei den Aktiven hin. Auch die Begleitung der jungen Menschen auf ihrer Suche nach Ausbildung und Beruf lägen ihm ganz besonders am Herzen, so der Bischof weiter. In diesem Zusammenhang hob Domkapitular Hacker die vorbildliche Arbeit der CAJ bei der Unterstützung Jugendlicher hervor.
Auch das Thema der prekären Arbeit stellten die beiden Vertreter des Arbeitnehmerverbandes bei diesem Treffen vor. Es sei erschütternd, so Diözesansekretär Ziegler, dass etwa 60% der unter 30jährigen nur befristet beschäftigt seien. Dies hätte schwerwiegenden Auswirkungen auf die Entscheidung im Hinblick auf Familiengründung, ehrenamtlichen Einsatz oder Beheimatung. Insgesamt sei es notwendig, wenn Kirche auf diese problematischen Entwicklungen immer wieder hinweise. Bischof Walter wies auf die Kompetenz der Kirchen in Sachen Wirtschafts- und Sozialethik hin und wies nach, welche Erwartungen hier von der Gesellschaft an die Kirche herangetragen würden. Daher freue er sich über das wichtige Engagement des Verbands.
Am Ende des Treffens spendete Bischof Walter den Besuchern und ihren Anliegen seinen Segen und bedankte sich ganz herzlich für die geleistete Arbeit. Vor allem gelte es immer wieder, auf den verschiedenen Wegen gerade auch junge Familien anzusprechen.






