Aktionskreise der KAB Lebendige Zellen in der verbandlichen Arbeit

Die Arbeitsweise der Aktionskreise verdankt die KAB dem Gründer der Christlichen Arbeiter-Jugend (CAJ), Kardinal Josef Cardijn. Schon vor dem 2. Vatikanischen Konzil betonte er die Verantwortung der Laien in der Kirche, vor allen Dingen der Arbeiter. Sein Herzensanliegen war es, die Trennung von Leben und Glauben zu überwinden. Christus ist mitten unter den Menschen, wir müssen ihn nur entdecken. Er begegnet uns in vielen Gesichtern, vor allem bei den Unterdrückten und Ausgebeuteten.

Regelmäßig treffen sich im Aktionskreis Frauen und Männer, um die Ereignisse im Leben zu betrachten und Gottes Wirken zu suchen. Zugegeben, es ist schon manchmal schwer, bei Schicksalsschlägen noch einen göttlichen Sinn darin zu finden. Die Betroffenheit ist in den kleinen Gruppen jedoch näher und stellt andere Fragen wie z.B. habe ich den Glauben richtig weitergegeben? Welche Erfahrung mache ich mit der Lebensgeschichte meiner Familie?
“Leben heißt aufbrechen, denn Jesus lädt uns ein. Leben heißt aufbrechen und keiner bleibt allein”, heißt es in einem Lied von Siegfried Fietz.
Der Aktionskreis trägt den einzelnen und ist eine aktive Lebensform der KAB. In diesen Gemeinschaften darf jeder die Wertschätzung seiner Persönlichkeit erfahren. In solchen Zellen der Hoffnung wächst das Einfühlungsvermögen der Menschen vor allem für jene, die übersehen, an den Rand gedrängt und ausgenutzt werden. Aus der gemeinsamen Reflexion des Lebens im Licht des Evangeliums reifen Mut und Motivation zur Aktion. Die Mitglieder der Aktionskreise sind regelmäßig eingeladen einen Bibelabschnitt zu lesen und den Sitz im Leben zu suchen.

Arbeitshilfen für Aktionskreise und Kleingruppen
info@kab.de Zwei mal im Jahr erscheint eine Arbeitshilfe mit Anregungen für Aktionskreise und Kleingruppen. Fragen Sie danach in den KAB-Sekretariaten oder im Diözesansekretariat - dioezesansekretariat@kab-augsburg.org.

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