Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Auf in die Zukunft!

Visionen werden dann wirksam, wenn wir sie nicht nur denken, sondern ihre Anziehungskraft auch sinnlich wahrnehmen. Daher lud das KAB-Bildungswerk in einem zweitägigen Online-Seminar dazu ein, Perspektiven einer zukunftstauglichen Gesellschaft zu entwickeln, die auch gefühlsmäßig erfahrbar sind. Denn Ausgehend von persönlichen Erinnerungen an Situationen, in denen bereits einmal Anklänge eines guten Lebens spürbar waren, wurde nach biographischen Ressourcen für Gesellschaftsveränderung im eigenen Erfahrungsschatz gesucht.

Dieses ganz persönliche Erfahrungswissen zu aktivieren, kann uns einen Weg jenseits den gesellschaftlichen „Weiter so“ weisen und gegenüber verinnerlichten Vorstellungen davon, was „normal“ ist, alternative Lebensformen konkret vorstellbar und wünschbar werden lassen. In den Geschichten und Diskussionen kristallisierten sich als zentrale Erfahrungen gelingenden Lebens heraus:

  • Zeit haben, Langsamkeit, Muße und die Fähigkeit, nichts zu tun.
  • Tun statt konsumieren, das Handeln an Werten statt Zwecken orientieren, das Einfache erleben und gestalten können.
  • Unkomplizierte, lebendige Gemeinschaft im eigenen Umfeld erleben, anderen Sichtweisen begegnen, Resonanz erfahren.

Wie können wir diese positiven Erfahrungen aufgreifen und für die Veränderung unserer Gesellschaft nutzbar machen, die aktuell von Beschleunigung, Stress, Leistungsdruck und Ausbeutung geprägt ist?
„Nicht mitmachen“, so das trivial klingende, aber voraussetzungsvolle Fazit der Runde: Es geht darum, sich selbst ernst zu nehmen, Haltung zu beziehen auch im sozialen Raum und gesellschaftlich etablierte Selbstverständlichkeiten, die den eigenen Überzeugungen widersprechen, nicht als solche hinzunehmen. Denn – wie im Märchen „Des Kaisers neue Kleider – ermöglicht das Auflösen der ideologischen Komplizenschaft auch anderen, „nicht mitzumachen“ und zu „sehen“, was bisher stillschweigend ignoriert wurde.

Bild: AdobeStock_234707772_markoaliaksandr

Inter(+)aktiv

Treten Sie mit uns in Kontakt

mehrweniger

Adresse

Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
Diözesanverband Augsburg e.V.
Marcel-Callo-Haus
Weite Gasse 5
86150 Augsburg
Telefon 0821 3166-3515
Fax 0821 3166-3519
peter.ziegler@kab-augsburg.org

Unterstützen Sie die CAH

Jede Spende hilft!

Die Christliche Arbeiterhilfe e.V. (CAH) als Sozialverband der KAB hilft Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Mit Ihrer noch so bescheidenen Spende helfen Sie Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

IBAN: DE74 7335 0000 0000 0578 28
bei der Sparkasse Allgäu

MITGLIED WERDEN

KAB! TRITT EIN FÜR DICH.

Jetzt informieren: