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Christsein verlangt Widerstand gegen soziale Ungerechtigkeit

20 Jahre Seligsprechung Nikolaus Groß: KAB mahnt zum genauen Hinschauen

Köln. „Einspruch und Widerstand gegen ungerechtes Handeln und ungerechte Strukturen in unserer Gesellschaft sind auch heute noch notwendig“, betont Bundespräses Stefan-B. Eirich. Aus Anlass der Seligsprechung des KAB-Widerstandskämpfers Nikolaus Groß vor genau 20 Jahren am 7. Oktober 2001 erinnert die KAB Deutschland daran, dass Christinnen und Christen aufgerufen sind, genau hinzuschauen und menschenunwürdige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu bekämpfen.

Widerstand der KAB

„Der Widerstand, den Nikolaus Groß, und seine Mitstreiter Bernhard Letterhaus, Prälat Otto Müller, Werkvolk-Sekretär Hans Adlhoch und der CAJ-Kämpfer Marcel Callo gegen das unmenschliches System des Nationalsozialismus mit deren Unterdrückung und Verbot der Arbeitnehmerorganisationen geleistet haben, ist Auftrag für die Frauen und Männer in der KAB, sich gegen soziales, politisches und gesellschaftliches Unrecht zu stellen“, erklärt Bundespräses Eirich. Ungerechte Strukturen seien zwar nicht mehr so offensichtlich, doch sind Ausbeutung und unmenschliche Arbeits- und Lebensbedingungen auch heute überall anzutreffen. „Ob in der industriellen Fleischindustrie und in der Plattform-Ökonomie der Lieferdienste hierzulande oder in der Textilindustrie weltweit, durch unser Verhalten und unserer Lebensweise können wir etwas zum Positiven verändern“, mahnt Eirich.

Nikolaus Groß, der von Papst Johannes Paul II. am 7. Oktober 2001 in Rom seliggesprochen wurde, war im Zuge des Attentats auf Hitler verhaftet und in einem Schauprozess des Volksgerichtshof zum Tode verurteilt worden. Groß wurde am 23. Januar 1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.  Die KAB gedenkt auch an Prälat Otto Müller, der am 18. September 1944 von der Gestapo verhaftet wurde und infolge der Haft am 12. Oktober 1944 im Polizei-Krankenhaus verstarb.

 

Bild: KAB-Bundesverband

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