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Die Menschenrechte enden nicht an den Werkstoren

Kritik an Arbeitsrechtsverletzungen weltweit – Aufgabe des Sports

Köln. „Menschenrechte sind eng mit Arbeitsrechten und menschenwürdige Arbeitsbedingungen verbunden“, erklärt Stefan-B. Eirich, Bundespräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB). Aus Anlass des Internationalen Tag der Menschenrechte macht der katholische Berufsverband auf die weltweit menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen aufmerksam.

Wo Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter unmenschlichen Arbeitsbedingungen leiden, werden auch die Menschenrechte mit Füssen getreten“, betont Bundespräses Eirich.  Dies zeige sich derzeit wieder besonders bei den Arbeitsbedingungen beim Bau der Stadien zur Fußball-Weltmeisterschaft. So offenbare der jüngste Bericht von amnesty international ein Jahr vor der Eröffnung der Fußballweltmeisterschaft in Katar, dass das Versprechen seitens der Regierung von Katar, „den Arbeitsmissbrauch und die Ausbeutung seiner mehr als zwei Millionen Wanderarbeiter zu beenden, immer noch nicht eingehalten wurde“. Auch die Arbeitsbedingungen in China, wo die Olympischen Winterspiele 2022 stattfinden werden, seien vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nicht in den Blick genommen worden. Im „Nachhaltigkeitsplan“, den das IOC und die chinesische Regierung vereinbart haben, sei keine Rede von Menschenrechten, Arbeitsbedingungen, Meinungs- und Vereinigungsfreiheit, LGBTI-Rechten, Medien- und Internetfreiheit, Versammlungsfreiheit, geschweige denn von Transparenz und Anti-Korruptionsstandards.

Die KAB Deutschlands appelliert daher an den Sport und an nationale wie internationale Sportorganisationen, Menschen- und Arbeitsrechte stärker in den Focus zu legen. „Fairness beginnt nicht erst auf dem Spielfeld, sondern beim Bau von Sportstätten und der Produktion von Merchandising-Artikeln für Vereine und Fans“, so Stefan Eirich.

Bild: Olympia-pixabay-earth-1585817

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