Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf "Akzeptieren" klicken, stimmen Sie dem Einsatz von Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung zu.

Eine Rente mit 68 Jahren ist eine drastische Rentenkürzung

Luttmer-Bensmann: Arbeitnehmer müssen mit hohen Abschlägen rechnen

Köln. „Mit der KAB Deutschlands wird es keine Rente mit 68 Jahren geben“.
Dies erklärte KAB-Bundesvorsitzender Andreas Luttmer-Bensmann. Als eine „unverschämte und drastische Kürzung der Renten“ bezeichnet die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung die Vorschläge des Wirtschaftsbeirates im Bundeswirtschaftsministerium, das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre anzuheben. Auf der jüngsten Bundesdelegiertenversammlung wurde der Initiativantrag „Rente neu denken – Nein zum Renteneintrittsalter von 68 Jahren“ des KAB-Diözesanverbandes Würzburg einstimmig angenommen. Der Initiativantrag sieht wichtige Reformschritte für die nächste Legislaturperiode vor.
„Für viele hart arbeitenden Arbeitnehmer bedeute ein Rente mit 68 noch höhere Abschläge in der Rente hinnehmen zu müssen, als sie mit der aktuellen Reform schon jetzt ertragen müssen “, so der KAB-Bundesvorsitzende. Denn schon jetzt seien in vielen Branchen die Arbeitnehmer:innen aus gesundheitlichen Gründen kaum in der Lage bis zum 65. Lebensjahr ihrer Erwerbsarbeit nachzugehen.  Die aktuelle Reform, das Renteneintrittsalter ab 2029 auf 67 Jahre anzuheben, führe bereits zu weiteren Abschlägen in der Rente und damit zu steigender Altersarmut.

Wir brauchen mehr Solidarität in der Rente

Die KAB warnt die Politik davor, die Pläne des Wirtschaftsrates umzusetzen. „Statt immer mehr ältere Menschen im Alter zu belasten, brauchen wir mehr Solidarität in der gesetzlichen Rentenversicherung um Altersarmut zu verhindern“, so die KAB. Finanzierungsprobleme hätten nicht die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verschuldet, sondern eine Wirtschaft, die zunehmend auf prekäre Arbeitsverhältnisse setze, und eine Politik, die Mindestlöhne toleriert und beschließt, die trotz 45 Jahre Vollzeitarbeit die Menschen in Altersarmut stürzt. Im Initiativantrag fordert die KAB die Aufwertung der Rentenanwartschaften für pflegende Angehörige, eine Einbeziehung aller Einkommensarten und aller Erwerbstätigen ins gesetzliche Rentensystem. 

Inter(+)aktiv

Treten Sie mit uns in Kontakt

mehrweniger

Adresse

Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
Diözesanverband Augsburg e.V.
Marcel-Callo-Haus
Weite Gasse 5
86150 Augsburg
Telefon 0821 3166-3515
Fax 0821 3166-3519
peter.ziegler@kab-augsburg.org

Unterstützen Sie die CAH

Jede Spende hilft!

Die Christliche Arbeiterhilfe e.V. (CAH) als Sozialverband der KAB hilft Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Mit Ihrer noch so bescheidenen Spende helfen Sie Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

IBAN: DE74 7335 0000 0000 0578 28
bei der Sparkasse Allgäu

MITGLIED WERDEN

KAB! TRITT EIN FÜR DICH.

Jetzt informieren: