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Geistliches Wort

Geistliches Wort von Pastoralreferentin Martina Berndt-Hoffmann, Betriebsseelsorge Weißenhorn

Wer die Wahl hat, hat die Qual….

…das gilt nicht nur die oft überreiche Auswahl am Kühlregal im Supermarkt- nein, sondern auch in ganz besonderer Weise  für alle anderen auf uns zukommenden „richtigen“ Wahlen wie Pfarrgemeinderats-, Betriebsrats-, Stadtrats-, Landtags- oder die bevorstehende Bundestagswahl.

„Wen oder was soll ich nur wählen?“ diese Frage habe ich in den vergangenen Tagen aus manchem Mund gehört. Angesichts der vielen zur Wahl stehenden Parteien ebenso wie angesichts der vielen aktuellen  Themen wie Klimaschutz, soziale Spaltung Arm - Reich, Pandemie, weltweite kriegerische Auseinandersetzungen und viele mehr eine wirklich schwer zu beantwortende Frage.

Die Unzufriedenheit vieler mit den in der Politik Aktiven und mit der gesamten politischen Situation drücken oft recht bissig formulierte Anmerkungen im Internet wie auch in satirischen Texten aus: „Die Demokratie verbürgt das Recht, uns in freier und geheimer Wahl unter den Mogelpackungen des Landes zu entscheiden.“(E. Koch) oder „Vor der Wahl erklären Politiker Ideen von gestern zu Lösungen von morgen. Nach der Wahl erklären sie Probleme von morgen zum Geschwätz von gestern“(A. Bechstein). Auch wenn uns diese Sätze vielleicht ein wenig schmunzeln lassen, erzählen sie doch auch vom Frust der Menschen mit der Politik.

Auch mich ärgert und frustriert manches Politikergehabe. Gleichzeitig habe ich Respekt vor allen, die ihren Auftrag ernsthaft versuchen auszufüllen. Oft muss ich auch daran denken, dass das allgemeine Wahlrecht für Männer und (leider noch mehr) für Frauen nicht automatisch zustande kam und in vielen Ländern der Welt bis heute nicht selbstverständlich ist. Deshalb enthält es für mich auch eine gewisse Verpflichtung, es zu schätzen und wahrzunehmen.

Eine kleine „ Wahlhilfe“ habe ich im Evangelium des vergangenen Sonntags gefunden. Dort war zu lesen: „Wer der Erste sein will, soll der Letzte und der  Diener aller sein. Und er stellte ein Kind in ihre Mitte, nahm es in seine Arme und sagte zu ihnen: Wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt auch mich auf.“ (Mk 9, 35-37)

Das könnte heißen, wer im politischen Handeln das Wohl der Kleinen unserer Gesellschaft nicht aus den Augen verliert, ja vielleicht sogar in den Mittelpunkt stellt, könnte meiner Stimme wert sein, oder ?

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