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Betriebsseelsorge und KAB begleiten Betriebsräte: „Mehr Schutz für Betriebsräte ist notwendig.“ Aufruf zur Gründung von neuen Betriebsratsgremien.

Anlässlich der jetzt am 1. März beginnenden bundesweiten Betriebsratswahlen weisen die Betriebsseelsorge und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) darauf hin, dass die Existenz von Betriebsräten in den dafür vorgesehenen Betrieben bei weitem nicht selbstverständlich ist:
„Immerhin 40 Prozent der Beschäftigten in betriebsratsfähigen Betrieben Deutschlands werden von einem gewählten Betriebsrat vertreten. Allerdings ist die Prozentzahl der dadurch geschützten Arbeitnehmer seit Jahren abnehmend, 2011 waren dies noch 44 Prozent.“ Erklärt der Leiter der Betriebsseelsorge der Diözese Augsburg, KAB-Diözesanpräses Erwin Helmer.
„Aktive Betriebsräte sind ein Gewinn für jedes Unternehmen, denn Betriebsräte sorgen für eine Kultur der Mitsprache, der Absicherung und der Menschenwürde in der Wirtschaft. Ohne Betriebsrat fallen viele Arbeitnehmerrechte einfach weg.“
„Leider Gottes“, so Helmer weiter, „stellen wir in den vergangenen Jahren fest, dass mancher Arbeitgeber seinen unbequemen Betriebsrat durch zweifelhafte Kündigungsversuche unter Druck setzt. Ganze Anwaltskanzleien haben sich hier darauf spezialisiert, wie man einen unbequemen Betriebsrat massiv schädigen kann. Gerade in Augsburg und Schwaben hatten wir genau diese Fälle vor kurzem bei der Landbäckerei Ihle, bei Legoland in Günzburg, bei Burger King in Augsburg, bei LIDL-Lager in Graben, um nur einige Beispiele zu nennen. Deshalb braucht es dringend mehr Schutz für Betriebsräte.“
„Wir stehen bereit, um neue Betriebsrats-Gremien zu gründen“, sagt Betriebsseelsorger Hans Gilg aus Augsburg. „Dabei arbeiten wir mit den zuständigen Gewerkschaften zusammen, die die rechtliche Absicherung garantieren. Im Übrigen haben auch beide Kirchen zu den Wahlen aufgerufen mit den Worten: "Um das Ziel einer Humanisierung der Arbeit auf den Weg zu bringen, sind starke Interessensvertretungen in den Betrieben notwendig. Wir ermutigen alle, sich an den bevorstehenden Betriebsratswahlen zu beteiligen."

Präses Erwin Helmer 0160/97849513
Betriebsseelsorger Hans Gilg 0151/28829575

Betriebsseelsorge und KAB stärken Betriebsräten den Rücken. Wahlaufruf der Kirchen unterstützt demokratisch gewählte Betriebsräte.

"Nur 40 Prozent der Beschäftigten in betriebsratsfähigen Betrieben (ab 5 Beschäftigten) haben auch tatsächlich einen Betriebsrat. Wo aktive Betriebsräte sind, da herrscht Recht und Ordnung, Unternehmenskultur und Mitbestimmung. Deshalb unterstützen und begleiten wir intensiv die Betriebsräte in ihrer unersetzbaren Aufgabe.“ Sagt der Leiter der Betriebsseelsorge und Präses der KAB, Erwin Helmer. 

„Um das Ziel einer Humanisierung der Arbeit auf den Weg zu bringen, sind starke Interessensvertretungen in den Betrieben notwendig.“ So sagen die beiden Kirchen und rufen die Beschäftigten auf, sich an den bevorstehenden Betriebsratswahlen vom 1. März bis 31. Mai zu beteiligen. 

Andreas Jakob, Vorsitzender des Konzernbetriebsrat bei LEDVANCE, fasste seine Aufgaben in drei Bereiche: „Wir Betriebsräte müssen zuerst den Kontakt zu den Menschen haben in unserem Betrieb. Das ist sehr wichtig. Das Zweite ist, dass wir auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung verhandeln müssen und drittens die wirtschaftliche Lage im Blick haben.“ Hierzu haben die LEDVANCE-Beschäftigten viele innovative Ideen zur Weiterführung des Unternehmens in Augsburg entwickelt. 

Hans Gilg von der Betriebsseelsorge Augsburg sieht die Aufgabe der Betriebsräte darin, mitzuhelfen, dass die Arbeit zur guten Arbeit wird. „Wir sehen Betriebsräte als Verbündete im Einsatz für gerechte Arbeitsverhältnisse.“

 

Aufruf der Kirchen zur Betriebsratswahl 2018

Pressemitteilung der Betriebsseelsorge Augsburg

Betriebsseelsorge startet Wertschätzungsaktion am Tag der Arbeit, dem 1. Mai: „Hier arbeitet ein MENSCH“

„Die fehlende Wertschätzung der Arbeit, die Abwertung der Arbeit und des arbeitenden Menschen ist heute mit Händen zu greifen. Arbeit wird wie Ware gehandelt, Arbeitsverhältnisse werden immer weiter verbilligt. Wo bleibt da der Mensch?“ fragt der Leiter der Betriebsseelsorge und KAB-Präses Erwin Helmer. „Deshalb starten wir am 1.Mai, dem Tag der Arbeit, unsere Aktion `Hier arbeitet ein Mensch`. Wir wollen damit einen Impuls setzen für menschenwürdige Arbeit, für Mitsprache am Arbeitsplatz, für Wertschätzung der Arbeit und vor allem für die Würdigung des arbeitenden Menschen. Ob Müllmann oder Toilettenfrau, ob Leiharbeiter oder andauernd Befristete – jeder Mensch muss als einzigartiger Mensch in allen seinen Facetten behandelt werden.“

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