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28.08.2019

Gemeinsam gegen die Auswüchse der Arbeitswelt

Vertreter der KAB Augsburg trafen die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Bundestag Susanne Ferschl – Altersarmut als Herausforderung der Zeit

In Kaufbeuren traf eine Delegation der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in der Diözese Augsburg die Bundestagsabgeordnete Susanne Ferschl. Dabei kam es zu einem regen Austausch über die Themen Rente, prekäre Arbeit und Digitalisierung der Arbeitswelt. Bei den meisten Themen fiel die Problemanalyse ähnlich aus. Ferschl bedankte sich am Ende für den konstruktiven Austausch.

In der Reihe der Gespräche mit Politikerinnen und Politikern von Bundes- und Landesebene trafen die Engagierten aus der KAB Augsburg Ende August auf die Allgäuer Bundestagabgeordnete Susanne Ferschl. Aus der KAB waren dabei regionale wie diözesane Vertreter ebenso anwesend wie Engagierte aus dem AK MiZ der IG Metall Augsburg. Susanne Ferschl freute sich über den großen Kreis und betonte die Bedeutung des Austauschs.

Gleich zu Beginn ging Diözesansekretär Peter Ziegler auf die Herausforderung der Altersarmut ein. Er bedauerte, dass mit der Grundrente kein wirklich großer Wurf gelungen sei, sondern lediglich langjährig Versicherte mit geringem Einkommen mehr Rente beziehen würden: „Gegen Altersarmut hilft allein die Sockelrente, wie sie das Alterssicherungsmodell der KAB vorsieht.“ machte er deutlich. Man müsse die Alterssicherung auf einem stabilen Sockel aufbauen statt hinterher draufzusatteln, wenn die Rente zu gering ausfällt. Dem widersprach Susanne Ferschl in der konkreten Ausgestaltung, denn das Ziel der Armutsvermeidung im Alter unterstützte sie: “Wir setzen dagegen auf eine Mindestrente in Höhe von 1050 Euro und eine Erhöhung des Rentenniveaus.“

Das wirkliche Problem liege in ihren Augen aber in der Zeit vor Eintritt der Rente – die Deregulierung des Arbeitsmarkts habe das Problem der Altersarmut erst geschaffen. Die auf diesem Weg entstandene Prekarisierung der Arbeitswelt ist auch den Mitgliedern der KAB schon lange ein Dorn im Auge. In der Folge wurde neben der Befristung der Beschäftigungsverhältnisse und der Ausweitung der Midijobs auch das Thema Leiharbeit breit debattiert. Die Vertreter der KAB teilten die kritische Haltung der Abgeordneten. Diese „Rosinenpickerei der Arbeitgeber“ gehe in allen Fällen zu Lasten der Beschäftigten. Im Bereich der Ausdehnung der Midijobs auf dann 1300 € kritisierte Ziegler zudem die Ausgestaltung zu Lasten der Versichertengemeinschaft – trotz geringerer Beiträge werden identische Anwartschaften erworben.

Nach einem sehr konstruktiven Austausch versicherten sich die Beteiligten, diese Gespräche kontinuierlich fortsetzen zu wollen – Ferschl bot an, bei konkreten Anliegen stets gerne als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen, denn „aus meiner Zeit als Betriebsrätin weiß ich andererseits um die Verlässlichkeit der KAB.“

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