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17.07.2020

KAB fordert nicht nur Applaus für die Beschäftigten in der Pflege

Tarifparteien sollen zukunftsfähige Entscheidungen treffen

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Diözesanverband Augsburg hat die Solidarität mit den Beschäftigten in der Pflege bekundet. Ziel bei den derzeitigen Tarifverhandlungen sei eine spürbare Anerkennung der Leistung der Beschäftigten in der Pflege sein, wobei das Reinigungspersonal davon nicht ausgenommen sollte.

„Wir halten jetzt den Zeitpunkt für gekommen, aus Worten Taten werden zu lassen und erklären uns solidarisch mit den Beschäftigten in der Pflege“, so heißt es in der Solidaritätsbekundung. Die KAB-Aktiven auf Diözesanebene formulieren:

  • "In einer Zeit, in der den Beschäftigten in der Altenpflege in den Tarifverhandlungen keine spürbare Aufwertung ihrer Arbeit angeboten werden soll, obwohl diese über Wochen hinweg (nicht nur) durch die Politik angekündigt worden war.
  • In einer Zeit, in der Beschäftigten in der Krankenpflege der pompös angekündigte Pflegebonus nun doch nicht zugestanden werden soll, obwohl diese in den vergangenen Monaten ebenso Großes geleistet haben wir ihre Kolleginnen und Kollegen in der Altenpflege."

Die KAB führt weiter an, dass es erst wenige Wochen her sei, dass der Deutsche Bundestag dem Motto „Aufstehen für die Pflege“ gefolgt ist und so seine Wertschätzung allen Beschäftigten gegenüber ausgedrückt habe. Das sei ein wertvolles Zeichen gewesen. Umso wichtiger sieht die KAB es nun, dieser noblen Geste auch handfeste Taten folgen zu lassen.

Man verstehe es daher nicht, dass gerade die Beschäftigten, die in der Hochphase der Krise nicht nur deutlich länger und mit weniger Pausen gearbeitet haben, sondern dabei auch ständig begleitet von der Gefahr einer Infizierung waren, nun bei der Auszahlung des Pflegebonus keine Berücksichtigung fänden. Hier soll die Politik ihre Entscheidung korrigieren und bei den Tarifverhandlungen für die Altenpflege dürften die leeren Kassen keine Relevanz haben. Die Tarifvertragsparteien fordert die KAB dazu auf, hier zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen, damit sich auch wieder mehr Auszubildende für diesen wertvollen Beruf entscheiden.

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