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28.04.2020

KAB fordert zum 1. Mai - jetzt Care-Arbeit aufwerten!

Die Arbeitsbedingungen und Bezahlung im Pflegebereich müssen verbessert werden. Diese Forderung bekräftigt die KAB nun erneut zum Maifeiertag.

Krankenhausschließungen, Personalabbau im Gesundheitswesen und eine Sparpolitik im Pflege- und Gesundheitsbereich in der Vergangenheit haben dei Corona-Pandemie zu einem Wettlauf mit dem Tod gemacht, denn fehlende und überlastete Pfleger*innen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie mangelhafte Versorgungssicherheit verschärfen die Krise. Den Beschäftigten im Pflegebereich gebührt die volle gesellschaftliche Solidarität.

Wir fordern bessere Arbeitsbedingungen und höhere Bezahlung im Pflegebereich!

Pfleger*innen und angestellte Mitarbeiter*innen im Lebensmittel-Einzelhandel können sich von lauten Solidaritätsbekundungen in Sonntagsreden nichts kaufen. Wir fordern Wirtschaft und Politik auf, endlich Beschäftigten im Gesundheitsbereich, im Einzelhandel, bei Kurierdiensten und den Kinder- und Jugendeinrichtungen adäquat zu entlohnen. Systemrelevante Arbeit verdient auch im Tarifbereich eine nachhaltige und finanzielle Anerkennung.

„Wir wiederholen am heutigen Tag der Arbeit nochmals unsere politische Forderung vom 4.April, als wir von einem Aufschlag von monatlich 500 € für jeden Beschäftigten in systemrelevanten Berufen sprachen.“ sagt Lothar Roser, der Diözesanvorsitzende der KAB Augsburg auf Nachfrage.

Wir fordern Solidarität mit Beschäftigten im Dienstleistungsbereich!

  • Globale Produktions- und Lieferketten bei Medizinprodukten, die einzig auf Profit ausgerichtet sind, gefährden nachhaltig die Gesundheitsversorgung in Deutschland.
  • Häusliche Pflege, die auf billige, osteuropäische Hilfskräfte angewiesen ist, schafft keine Sicherheit für die Angehörigen.
  • Der Schutz „systemrelevanter Tätigkeiten“ in allen Bereichen, vor allem aber in der Alten- und Krankenpflege sowie im medizinischen Bereich muss umfassend gewährleistet sein.

Stoppt eine Gesundheitspolitik, die spaltet!

Die Coronavirus-Pandemie macht auf erschütternder Weise deutlich: Ein wirtschaftliches Umdenken muss stattfinden. Nachhaltigkeit, Menschenwürde und Solidarität müssen die Gradmesser des zukünftigen Wirtschaftens sein.

Der Mensch muss im Mittelpunkt der Wirtschaft stehen!

Hier der Mai-Aufruf der KAB Deutschlands:

Foto: Renate Hofner

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