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17.07.2019

„KAB hat einen wesentlichen Beitrag zur Rentenreform von 1957 geleistet“

Mit dem Thema Alterssicherung befasste sich der Diözesanausschuss der KAB Augsburg Mitte Juli. Dabei standen ihm drei „Experten“ unterschiedlicher Art zur Verfügung: neben der „armen Rentnerin Christl“, der kabarettistischen Figur von Christa Mayrhofer, und der KAB-Rentenexpertin Lucia Schneiders-Adams war auch der emeritierte Historiker Hans Günter Hockerts nach Leitershofen gekommen, um die geschichtliche Dimension aufzuzeigen. Dabei lernten die Anwesenden einiges über die grundlegenden Aufgaben der Rentenversicherung und deren aktuelle Herausforderungen.

Angesichts der von der Bundesregierung eingesetzten Rentenkommission, die aktuell an ihren Aufgaben arbeitet, setzte auch der KAB-Diözesanverband Augsburg das Thema „Alterssicherung“ auf die Agenda des Diözesanausschusses. Um aber nicht ausschließlich das eigene Rentenmodell zu diskutieren, waren für den Bildungsteil des ersten Abends ein Historiker und eine Kabarettistin eingeladen.

Nach der schwungvoll-nachdenklichen Rentner-Moritat („die Rentnerin, die immer rennt“) legte der anerkannte Rentenhistoriker seinen Schwerpunkt auf die wichtigsten Veränderungen im Rentensystem der letzten siebzig Jahre. So legte er beispielweise dar, dass Konrad Adenauer selbst gegen massive Proteste seiner Partei im Jahr 1957 für die Anbindung der Rente an die Lohnentwicklung kämpfte. Auch der Verbandssekretär der KAB Westdeutschlands hatte sich seinerseits dafür stark gemacht.  Anhand von weiteren Beispielen machte er deutlich, dass die Rente immer wieder an wechselnde Herausforderungen angepasst wurde. Der „Lebensstandardsicherung“ folgte die „Rente nach Mindesteinkommen“, dieser schließlich die „Konsolidierung der Finanzen“ und der Einstieg in die „Kapitaldeckung“ der Rente.

Auf Nachfrage bestätigte Hockerts klar, dass eine Absicherung gegen Altersarmut keinesfalls systemfremd sei, wie dies immer wieder mit Verweis auf das Äquivalenzprinzip behauptet werde. Im Gegenteil sah er es als Instrument der Glaubwürdigkeit des Systems, Menschen im Alter nicht auf die Grundsicherung zu verweisen. Gestärkt durch diese Aussagen machten sich die Delegierten am Folgetag mit Lucia Schneiders-Adams daran, die aktuellen Herausforderungen an das Rentensystem zu definieren.

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