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16.12.2015

Die Rente ist kein Buch mit sieben Siegeln

Sozialversicherungsfachwirtin gibt bei KAB-Vortragsabend Tipps

Die Kolpingfamilie und die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Penzberg veranstalteten zusammen einen Vortragsabend zum Thema „Jeder Monat erzählt! Bausteine für meine Rente“.

Als Referentin konnte der Vorsitzende des Leitungsteams der KAB Penzberg, Michael Schmatz, der 54-jährige Sozialversicherungsfachwirt seine Kollegin, Sandra Wissen, von der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd in München-Neuperlach begrüßen. Sandra Wissen ist als Teamleiterin in der Münchner Beratungsstelle tätig. 25 interessierte Bürger folgten der Einladung in den Elisabeth-Raum im Pfarrzentrum Christkönig. Für viele Menschen ist die Rente, so Michael Schmatz, oftmals „ein Buch mit sieben Siegeln.“ Dass das nicht so sein muss, zeigte der diesjährige Themenabend.

Zunächst informierte die Mitarbeiterin des Rentenversicherungsträgers die Anwesenden, was die Renteninformation vermittelt, die jeder Versicherte einmal jährlich erhält. Die Renteninformation gibt Auskunft über den aktuellen Stand des Versicherungskontos, zeigt bisher erworbene Rentenansprüche und gibt eine Hochrechnung über die Höhe der voraussichtlichen Rente. Grundsätzlich erhalten alle Versicherte ab dem 27. Lebensjahr diese Serviceleistung von der Rentenversicherung jährlich. Anhand dieser Information kann jeder Versicherte besser abschätzen, ob und inwieweit ein persönlicher Bedarf einer zusätzlichen Altersvorsorge besteht.

Ferner informierte Sandra Wissen, ob neben den Beitragszeiten auch andere Zeiten bei der Wartezeit für eine Alters- oder Erwerbsminderungsrente und bei der Rentenberechnung berücksichtigt werden können. So können bei einzelnen Rentenarten für die Wartezeit auch Zeiten der Ausbildung, der Krankheit, der Pflege, der Arbeitslosigkeit und der Kindererziehung angerechnet werden.

Abschließend riet die Bedienstete der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd bei Lücken im Versicherungskonto, so schnell wie möglich eine Kontenklärung durchführen zu lassen. Fehlen Nachweise für nicht geklärte Zeiten im Versicherungsverlauf, sollte man sich sputen. Ansprechpartner finden die Versicherten in der Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd in München-Neuperlach. Es helfen aber auch die ehrenamtlichen Versichertenberater der Rentenversicherungsträger, die kostenlos in den Landkreisen Rat erteilen und Anträge aufnehmen. Drei ehrenamtliche Versichertenberater gibt es auch in der Stadt Penzberg. Geschulte Bedienstete der Städte und Gemeinden, die man im jeweiligen Rathaus oder in der Verwaltungsgemeinschaft findet, unterstützen die Versicherten auch bei der Kontenklärung und Rentenantragstellung.

 

 

 

Sandra Wissen (Teamleiterin bei der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd in München) und Michael Schmatz (Vorsitzender des Leitungsteams der KAB Penzberg). Foto: Michael Schmatz, KAB Penzberg

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