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Geistliches Wort

Geistliches Wort 20./21. KW 2019 - von Pastoralreferentin Dorothee Schindler, Betriebsseelsorge Allgäu

Was sich Mütter zum Muttertag wünschen…

Am 12.5. 2019 feiern wir den  Muttertag – wie  jedes Jahr  am zweiten Sonntag im Mai. Ein Tag an dem wir unseren Müttern danken für alles, was sie tagtäglich für ihre Familie leisten.

Obwohl der Muttertag nicht aus religiösen Gründen eingeführt wurde, hat er doch zutiefst religiöse Wurzeln. Mütterlichkeit ist auch ein Bild für Gott. Wir sind es gewohnt, Gott immer als Vater anzusprechen und verbinden damit oft Strenge. Doch im Bild der Mütterlichkeit  wird für uns der liebende Gott sichtbar.

Die Bereitschaft einer Mutter, der Familie  ihre ganze Liebe zu schenken, ihre Zeit und ihre Fürsorge. Doch nicht nur der Haushalt und die Erziehung der Kinder liegen auf den Schultern der Mütter.

Viele Mütter starten nach der Elternzeit wieder in den Beruf. Meist in Teilzeit, um Haushalt, Kind und Job unter einen Hut zu bringen. Oft ist der Beweggrund nicht nur das finanzielle, sondern auch die Angst, den Anschluss ins Berufsleben zu verlieren. Auch das Bedürfnis nicht nur die Hausfrau zu sein, die sich tagtäglich nur mit Wäschebergen, Kinder bespaßen und Kochen beschäftigt.

Das verdiente Geld fließt dann zum größten Teil in die Kinderbetreuung.  Und dann kommt das Hamsterrad des Funktionierens: Job, Haushalt und Kinder. Am besten immer 100 % für jeden dieser Bausteine. „Ich finde es bewundernswert, wie du dass alles schaffst“ – ein Satz den manch eine berufstätige Frau zu hören bekommt. Aber die Wahrheit ist oft ganz anders. Teilzeitarbeit plus Kinder, das ist eine Doppelbaustelle, an der man nicht gleichzeitig arbeiten kann. Ein anstrengender Tag in der Arbeit sollte nicht auf dem Rücken der Kinder, die Zeit mit ihrer Mutter verbringen wollen ausgetragen werden. Kinder, die krank sind, sollten die Aufmerksamkeit der Mutter bekommen. Und wie das alles unter einen Hut bringen? Wenn alles wie „geplant“ läuft, kein Problem. Aber wann läuft schon alles nach Plan?

Nach einem Blick in die Werbeprospekte der letzten Woche, sollten wir am Muttertag unserer Mama möglichst etwas Schönes schenken. Quer durch alle Branchen lassen sich gewiss nette Geschenke für Mütter finden. Selbst für kleine Budgets lassen sich süße, blumige, kitschige, praktische und unpraktische Geschenke finden. Aber werden wir damit den Müttern wirklich gerecht?

Besser wäre es, die stillen Wünsche  und Bedürfnisse der Mütter wahrzunehmen. Unabhängig vom Muttertag  unseren Müttern immer wieder etwas Gutes tun.

Was sich Mütter wünschen:

•   Mehr Zeit. Ob für sich selbst oder für die Familie sei ihr überlassen. Fest steht: Es sind meistens die Mütter, die Job, Haushalt und Kinder unter einen Hut bringen müssen und damit nicht selten überfordert sind. Mehr Zeit zu haben, ist heutzutage ein unbezahlbarer  Luxus. Zeit die ich selbst fülle.

•   Mehr Anerkennung. Selbstverständlich verdient jede Arbeit Anerkennung. Doch gerade in den alltäglichen Arbeiten im und um den Haushalt vergessen wir doch oft, wie wertvoll die Arbeit ist, die Eltern für ihre Familie leisten. Wie wertvoll die Arbeit der Mutter ist, merken Familien erst, wenn Mama mal ausfällt.

•   Eine kleine Aufmerksamkeit, die nicht immer etwas Gegenständliches sein muss. Ein kleiner Ausflug, eine Theaterkarte oder ein ausführliches Telefonat, wenn man verhindert ist, selbst zu kommen.

•   Ein Zeichen der Lieben, das sagt: „Hallo, ich bin für dich da und ich sehe, was du alles für uns leistest.“ Es klingt  selbstverständlich und doch ist es der sehnlichste Wunsch vieler Mütter. Sie wollen nicht für einen Tag auf ein Podest gestellt werden, sie sehnen sich nach der Liebe ihrer Familie.

Der Muttertag, ein Sonntag wie viele, aber ein Tag an dem wir ganz bewusst Danke sagen sollten für die Arbeit, die eine Mutter für ihre Familie leistet. Ein Tag, der nicht nur einmal im Jahr gefeiert werden sollte.

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