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Geistliches Wort

Geistliches Wort - 45./46. KW 2018 - von Ewald Lorenz-Haggenmüller, Betriebsseelsorge Allgäu

Wassermangel

In der Nachbargemeinde ist seit drei Wochen der Brunnen leer, das Trinkwasser muss mit Tankwagen herangeschafft werden. Obwohl das Allgäu zu den wasserreichen Gegenden zählt. Doch dieser Jahrhundert-Sommer hat in Deutschland weite Landstriche regelrecht austrocknen lassen. Und das im gemäßigten Klima Mitteleuropas. Was in Dürregebieten und Wüsten oft schreckliche Normalität ist, erreicht jetzt uns: Mangel an Wasser als dem lebensnotwendigsten Element. Mangel an dem, was uns bislang nicht fehlte, was wir wie so vieles andere im Überfluss hatten.

Fachkräftemangel, Rohstoffmangel, Geldmangel, Bewegungsmangel, Wohnungsmangel, Mangel an Zuwendung, Einführung und Rücksichtnahme, Mangelerscheinungen ….

… es hat den Anschein, dass es uns an allem mangeln kann. Meist dann, wenn von einer Sache, einem Zustand, einem Gefühl und Empfinden zwar reichlich vorhanden ist, wir aber daran nicht teilhaben (können), Dann fehlt uns etwas, wir sind ausgegrenzt, abgehängt, abgewertet, ausgelaugt. Einen Mangel zu erfahren oder gar zu erleiden, verschließt oft den Blick auf die vorhandenen Reichtümer an Dingen, Empfindungen und was das Leben doch an Fülle für uns alle bereithält. „Genug ist nie genug“, heißt es in einem Lied von Konstantin Wecker. Wir fragen und suchen nach den Ursachen und dem Sinn und fühlen uns innerlich arm.

Wie schön und heilsam steht gegen jeden Mangel, wenn wir annehmen und glauben dürfen, dass wir trotz aller Mängel, die zu unserer eigenen Unzulänglichkeit noch dazukommen, von Gott gewollt, geliebt und reich beschenkt sind.

Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich (Mt 5,3)

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