KAB Augsburg

Interaktiv
Treten Sie mit uns in Kontakt

Arbeit 4.0

ARBEIT BRAUCHT AUSGLEICH

Wenn Sie bei „Ausgleich“ sofort an Fußball denken, dann sind Sie nicht ganz richtig. Denn gerade im Profifußball geht es ja wirklich eigentlich nur um Sieg und Niederlage; einem Remiskönig, zu dem der Trainer Martin Schmidt im Herbst 2017 beim VfL Wolfsburg schnell ernannt worden war, hängt da schnell der Ruf nach, er könne eben nicht gewinnen; er hat dann auch wirklich nach damals fünf Unentschieden in Folge bald das Weite gesucht. Und dennoch liegen Sie damit nicht ganz falsch, denn Fußball kann einen wertvollen Ausgleich zur Erwerbsarbeit bieten – genauso wie Familie, ein Ehrenamt, die Modelleisenbahn oder eben ein Hund.

Unsere modernen Zeiten mit der Allgegenwärtigkeit von Mails und dem Büroanschluss in der Hosentasche bringen auch die Gefahr mit sich, nicht mehr zwischen Arbeit und Freizeit trennen zu können. Eine Entgrenzung der täglichen Arbeitszeiten – wie sie gegenwärtig wieder von den Vertretern aus dem Arbeitgeberlager gefordert wird – ist mit Sicherheit nicht im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Auch dann nicht, wenn diese nach zwei Zwölfstundentagen den folgenden Tag frei nehmen können.

Natürlich bietet die Digitalisierung der Arbeitswelt auch die Option, dann eben öfter mal von zu Hause zu arbeiten oder die Betreuung des erkrankten Kindes mit der Erwerbsarbeit zu kombinieren, aber es gehört eben auch eine gehörige Portion Selbstdisziplin dazu, es mit diesen Übergriff in die private Welt nicht zu übertreiben – jeder angehende Selbstständige kann davon ein Lied singen.

Sie sind interessiert, sich tiefer mit diesen Themen auseinanderzusetzen, denn schauen Sie doch mal bei uns im Diözesanbüro vorbei – klingeln Sie einfach im 1. Stock und sprechen Sie mit Herrn Ziegler…

Oder melden Sie sich direkt bei der Koordinatorin dieses Ausschusses:

KAB-Sekretärin Renate Hofner
Mobil 0171/ 2281865
renate.hofner@kab-augsburg.org

Mit der KAB bei Fujitsu

Betriebsbesuch unter dem Aspekt Arbeit 4.0

Die Medien sind gerade voll vom Thema Arbeit 4.0. Horrorszenarien von leeren Fabriken, von denkenden Robotern und von arbeitslosen Menschen werden aufgezeigt. Aber wie sieht es denn aus in unseren Betrieben? Was davon ist denn schon umgesetzt? Dieser Frage gingen über zwanzig Interessierte auf Einladung der KAB und der Betriebsseelsorge nach. Wir waren eingeladen beim Computerhersteller Fujitsu in Augsburg durch das Werk zu gehen, zu schauen und unsere Fragen zu stellen.

Fujitsu bietet ca. 1600 Menschen Arbeit, aber auch 300-500 Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter sind dort beschäftigt. Ein Teil der Arbeit ist an Fremdfirmen vergeben, die meist keinen Tarifvertrag haben und ihre Beschäftigten zu niedrigeren Löhnen als die Stammbelegschaft anstellen. Arbeit 4.0 war erst in Anfängen zu sehen und ein kleiner Co-Roboter wird zurzeit getestet, der schon erahnen lässt, wie sich Arbeit verändern kann. Mit der Frage „Wen werden wir in zehn Jahren dort antreffen – Menschen oder Roboter?“ haben wir den Besuch beendet. Weitere Veranstaltungen und Betriebsbesuche zu diesem Thema sind bereits in der Planung.

Hans Gilg, Betriebsseelsorge Augsburg

Inter(+)aktiv

Treten Sie mit uns in Kontakt

mehrweniger

Adresse

Kath. Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
Diözesanverband Augsburg e.V.
Marcel-Callo-Haus
Weite Gasse 5
86150 Augsburg
Telefon 0821 3166-3515
Fax 0821 3166-3519
Kontakt

Unterstützen Sie die CAH

Jede Spende hilft!

Die Christliche Arbeiterhilfe e.V. (CAH) als Sozialverband der KAB hilft Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Mir Ihrer noch so bescheidenen Spende helfen Sie Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.

IBAN: DE74 7335 0000 0000 0578 28
bei der Sparkasse Allgäu

Mitglied werden

Hier steht der Mensch im Mittelpunkt.

Jetzt informieren