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Internationale Partnerschaft

Zwanzig Jahre Partnerschaft mit Tansania – wie kolonial ticken wir (noch)?

Im Jahr 2000 wurde in der Diözese Songea in Tansania auf Initiative des dortigen Erzbischofs Norbert Mtega die Katholische Arbeitnehmerbewegung Songea gegründet, mit der die KAB Augsburg seither in Dialog und Austausch steht. Über zwanzig Jahre der Zusammenarbeit und mehrerer Partnerbesuche sind seit damals vergangen. Zeit, um Rückschau zu halten und Bilanz zu ziehen. Was haben wir erreicht und wo wollen wir hin? Dazu setzten sich 15 engagierte TeilnehmerInnen in einem Online-Workshop mit der Geschichte des Kolonialismus und seinen Nachwirkungen in der heutigen Zeit auseinander. Postkoloniale Verhältnisse, also das fortgesetzte Wirken kolonialer Machtstrukturen, betreffen nicht nur die Unterwerfung der ehemals kolonisierten Länder unter die westlich dominierte Weltwirtschaft, sondern auch die Kolonialisierung ihrer Kultur und ihres Wissens. So ist es trotz der formalen Unabhängigkeit völlig normal, dass in vielen afrikanischen Ländern bis heute Kinder auf Englisch oder Französisch unterrichtet werden und aus westlichen Schulbüchern lernen, die nicht ihre eigene Geschichte enthalten.

Was bedeutet das nun für uns? Als zentrale Erkenntnis des Workshops setzte sich durch: Auch wir sind Kinder des Kolonialismus. In lebhaften Diskussionen stellen wir fest, dass wir oft gar nicht wissen, was wir tun sollen – es fehlt uns an Verständnis und an medialer Information über die Lebenssituation der Menschen, die außerhalb der westlichen Aufmerksamkeit leben. Vielfach wird aus schlechtem Gewissen oder Mitleid für Projekte gespendet, die weder mit der lokalen Bevölkerung abgesprochen noch langfristig durchdacht sind. Und schließlich: Liegt nicht gerade darin das Problem, dass wir glauben, etwas „für Afrika“ tun zu müssen, anstatt die Frage umzukehren: Wie können wir da, wo wir leben, zu einer gerechteren Welt beitragen, in der allen – auch unseren tansanischen Freunden – zugestanden wird, für sich selbst zu entscheiden und zu sorgen? Der Drang, für die anderen etwas tun zu müssen, zeigt auch, dass wir diese Anderen  oft nicht als handlungsfähige Akteure wahrnehmen können – und im Bild des „weißen Retters“ gefangen bleiben, der den vermeintlichen Fortschritt bringt.

Die Partnerschaft mit der KAB in Tansania geht einen anderen Weg: sie schafft Austausch auf persönlicher Ebene und öffnet Türen, sodass „Andere“ zu Menschen mit Gesichtern und Geschichte werden, denen wir auf Augenhöhe begegnen und die in der Begegnung uns selbst verändern – damit aus postkolonialen Beziehungen zwischen Gebern und Empfängern menschliche Beziehungen zwischen Individuen werden, die voneinander lernen.

Der Kampf um Gerechtigkeit - WBCA INFOR Ausgabe 1-2021

Man kann nicht von menschenwürdiger Arbeit sprechen, wenn die Arbeitnehmer/innen keinen gerechten Lohn erhalten und wenn ihre Arbeitsbedingungen nicht auf ihre Gesundheit oder ihre körperliche und moralische Integrität achten. In dieser Ausgabe von INFOR werden Analysen der Empfehlungen der Internationale Arbeitsorganisation (IAO), insbesondere aus dem Blickwinkel der kirchlichen Soziallehre, sowie Zeugnisse von Mitgliedern der WBCA-Bewegungen auf vier Kontinenten vorgestellt.

Zur digitalen Version des INFOR 1-2021 in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, spanisch. Sie werden weitergeleitet.

Mit dem Globalen Süden auf Augenhöhe - Online-Workshop am 30. Januar 2021

Auch über 50 Jahre nach Ende der Kolonialzeit besteht das Machtgefälle zwischen Globalem Norden und Globalem Süden fort. In diesem Workshop wollen wir in interaktiver Zusammenarbeit mit der Gruppe analysieren, wie sich diese Machtungleichheiten in unserem Alltag und in unserem Denken bemerkbar machen.

Den Menschen im Süden auf Augenhöhe begegnen – das versuchen wir als KAB Augsburg in unserer Zusammenarbeit mit der KAB in Tansania. Unser Anspruch, „Partnerschaft statt Patenschaft“ zu leben, ist nicht immer leicht umzusetzen. Auch die Fallstricke und Schwierigkeiten, die am Weg dahin auftreten, möchten wir mit Ihnen unter die Lupe nehmen.

Die ausführlichen Informationen zum Seminar finden Sie hier:

Bulletin der WBCA - INFOR Juni 2020

Augsburg, 18. Mai 2020. Die Weltbewegung Christlicher Arbeiter*innen (WBCA) widmet sich im neuesten INFOR - Ausgabe Juni 2020 -  dem Thema "Zukunft der Arbeit und die Herausforderungen für eine nachhaltige Entwicklung". Dazu gibt es Berichte über Initiativen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten.

Das neue INFOR steht wieder in 4 Sprachen zur Verfügung.
Sie werden weitergeleitet.

20 Jahre Partnerschaft mit der CWM Songea in Tansania

In diesem Jahr sind es 20 Jahre seit dem Beginn der Internationalen Partnerschaft mit der CWM in Songea/Tansania. Seither hat sich die CWM in Songea gut entwickelt.

Kürzlich fand eine Generalkonferenz statt, in der auch die Diözesanvorstandschaft neu gewählt wurde.

Folgende Mitteilung erreichte uns:

Songea, 25.01.2020. Heute fand die  CWM-Generalkonferenz der Diözese Songea statt. Insgesamt 47 Teilnehmer aus den Basisgruppen der „Diözese Songea“ nahmen teil. (Foto) Jede Basisgruppe erstellte einen Bericht und die bisherige Diözesanvorstandschaft (DEXCO) erstellte einen Leistungs- und Finanzbericht.

Während unseres jährlichen Treffens haben wir auch über den Koordinator gesprochen, den wir brauchen. Darüber hinaus brauchen wir auch ein Transportmittel.

Bitte übermitteln Sie diesen Wunsch an Ihr internationales Komitee. Es freut uns von Ihnen zu hören, danke.

Teilen Sie den Mitgliedern im internationalen Team bitte mit, dass wir einen neuen Vikar oder Vize-Erzbischof Songea Callef, P. Erick Mapunda, haben. Er ist ein guter Priester. Wir arbeiten alle zusammen.

Sparvereine der CWM in Tansania sind gelebte Solidarität und geben Hilfe zur Selbsthilfe - Start der Fastenaktion 2018 in Erkheim

Bei der diözesanen Eröffnungsfeier der Misereor Fastenaktion konnten die Anwesenden in der Erkheimer Sporthalle an der Verbandsschule ein Rollenspiel erleben, in dem die lokalen Spargemeinschaften in Tansania vorgestellt wurden. Diese selbst organisierten Sparvereine erinnern an das alte Genossenschaftsprinzip hierzulande.
Der selbstverantwortete Geld-Handel führt zu nachhaltigen Veränderungen bei den Beteiligten und in den Verhältnissen.
Unsere Hilfe aus Europa beschränkt sich auf die Schulung für dieses Spar- und Kreditprinzip und auf die Anschaffung des Starter-Sets wie eine stabile Geldkiste, Sparbücher, ein Journal und Kugelschreiber. Mit dieser subsidiären Hilfe investiert die KAB ganz sicher in die Entwicklung eines besseren Lebens in Tansania und trägt dazu bei, potentielle Fluchtursachen zu bekämpfen.

Bei den überaus gut besuchten Veranstaltungen in Erkheim wurde deutlich, wie zahlreich und auch erfolgreich die verschiedenen Verbände und pfarrlichen Gruppen in die Problemfelder der Welt hineinwirken. Bei dem festlichen Gottesdienst zum Auftakt des Aktionstages schilderte Msgr. Pirmin Spiegel, Misereor-Hauptgeschäftsführer, die dramatische Armutssituation in Indien. Er appellierte an die Solidarität der Menschen hierzulande und bat um Fortsetzung der Hilfsbereitschaft für die Armen in der Welt.

An zahlreichen Infoständen und in Workshops konnten sich die Besucher von den überaus vielseitigen Eine-Weltaktionen in der Diözese Augsburg ein Bild machen. Diese alljährliche Eröffnungsveranstaltung wird von den Katholischen Verbänden, der jeweiligen Pfarrei, dem Referat Weltkirche und Misereor getragen. Die Federführung oblag in diesem Jahr der KAB. In seinem Schlusswort danke KAB-Diözesanpräses Erwin Helmer den zahlreichern Helferinnen und Helfern bei diesem Fest und verabschiedete die Teilnehmer mit dem Segen Gottes.

Text: Herbert Fitzka
Bilder: KAB

Gelungener Partnerschaftsbesuch aus Tansania

Augsburg, 27. Oktober 2017 (hf). Fast drei Wochen waren Bernada, Lucas, Yunith und Edson aus Tansania zu Gast in den KAB-Diözesanverbänden Augsburg und München. Inzwischen sind die vier Gäste wieder heimgekehrt und wir konnten eine erfolgreiche Bilanz ziehen.

Die zwei Frauen und zwei Männer aus den tansanischen Diözesen Songea und Morogoro, unter ihnen auch der CWM Nationalsekretär Tansanias Edson Yeyeye begegneten zahlreichen Menschen, sahen Arbeitsstätten der Menschen hierzulande, erlebten einige Selbsthilfeprojekte und soziale Einrichtungen. Tief beeindruckt waren die Tansanier/innen von der herzlichen Aufnahme und dem Interesse an der Arbeit der CWM Tansania bei allen Besuchsstationen, der Sauberkeit überall, von der Pünktlichkeit und von dem sichtbar intensiven Dabeisein der Leute beim Gottesdienst und den Gebeten.

Viele Themen wurden ganz praktisch angesprochen. Schon zu Anfang wurde im Gespräch mit ErsthelferInnen die Flüchtlingsproblematik erfahrbar. Beim Diözesantag erlebten die Gäste, wie im Verband demokratisch nach Problemlösungen gesucht und entschieden wird. Und ein Begegnungsabend mit Tanz, unter Beteiligung der Seniorentanzgruppe im Volkstanzkreis Augsburg, ermöglichte auch den Kulturaustausch in besonderer Weise.

Die Empfänge im Bischöflichen Ordinariat durch Generalvikar Harald Heinrich und bei der Stadt Augsburg mit Bürgermeister Dr. Stefan Kiefer geben dem Besuchsprogramm eine besondere Note.

Zum Start dieses Partnerschaftsbesuches hatte der Arbeitskreis Internationales Norbert Steiner vom Weltnotwerk eingeladen, um die Sicht- und Arbeitsweise internationaler Partnerschaftsbeziehungen gemeinsam mit den Partnern zu reflektieren. Beide Bewegungen haben sich auf eine Partnerschaft auf Augenhöhe verständigt. Das bedeutet, nicht nur wir Europäer sind die Ideen – und Geldgeber. Ideen und Wege zur Lösung bestehender Probleme werden vor allem von den ausländischen Partnern kommen. Die CWM Tansanias sieht in dem HISA-Spar- und Kreditverein ein nachhaltiges Programm für die Hilfe zur Selbsthilfe. „Es ist eine Plattform um Lösungen für die sozialen Probleme durch die Methode „Sehen – Urteilen – Handeln“ zu finden“, schreibt Edson Yeyeye nach der glücklichen Heimkehr.

Besuche bei der Fa. Fendt in Bäumenheim sowie bei bredent GmbH&Co.KG Witzighausen, bei der Aktion Hoffnung in Ettringen, in landwirtschaftlichen Unternehmen im Allgäu, in Erkheim und Seeg sowie eine Berggipfel-Fahrt und sehr herzliche Begegnung in Kempten und Altenstadt rundeten das Besuchsprogramm in der Diözese ab. Eine weitere Woche verbrachten die Gäste im KAB-Diözesanverband München.

Den Dankbrief (mit Übersetzung) aus Tansania, von Nationalsekretär Edson Yeyeye finden Sie hier.

Menschenwürdige Arbeit vor Profit

Das Recht auf menschenwürdige Arbeit muss endlich umgesetzt werden.
Das fordern zum 7. Oktober, dem Welttag für menschenwürdige Arbeit, der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, die Deutsche Kommission Justitia et Pax und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands.

Das Bündnis fordert die Bundesregierung auf, für die Einhaltung menschen-würdiger Arbeit gesetzlich aktiv zu werden.
"Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leben trotz einer Beschäftigung, sei es in der informellen oder der formellen Wirtschaft, an oder sogar unter der Armutsgrenze. Löhne, von denen man nicht leben kann, unbezahlte Überstunden, ausbeuterische Kinderarbeit, Gesundheitsschäden und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen gehören für viele zum Alltag. Oft haben sie dann nicht einmal das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren“, so der Vorsitzende der Deutschen Kommission Justitia et Pax Bischof Dr. Stephan Ackermann.

Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

 

 

Neue Entwicklungen in unserer Partnerdiözese Songea/Tansania

Auch in unserer Partnerdiözese in Songea wird nach und nach jetzt HISA eingeführt.

Zwei Gruppen haben bereits begonnen. So haben wir es von Jema Mapunda, der diözesanen KAB-Koordinatorin erfahren.

Was ist HISA?
Bei dem Besuch einer KAB-Delegation aus dem Diözesanverband München in Tansania wurde in Erfahrung gebracht, wie sich die KAB in bereits sieben Diözesen Tansanias etabliert hat und was die einzelnen Gruppen für Aktivitäten und Aufbauarbeit leisten. Bei dem Besuch lernten sie auch HISA kennen, ein auf die KAB in Tansania zugeschnittenes Spar- und Kreditprogramm, das ganz in den Händen der Mitglieder liegt und ohne Beteiligung von Banken oder staatlichen Institutionen den Menschen bei der Finanzierung ihrer einkommensschaffenden Projekte hilft.

Da fängt eine KAB-lerin mit einem Kiosk an, ein anderer kann den Mais in der Stadt vermarkten und ein Sozialfonds hilft über die Nöte einzelner Mitglieder hinweg, zum Beispiel beim Schulgeld, bei Krankheit, bei Reparaturen. Der Fonds wird komplett selber nach strengen und gemeinsam penibel überwachten Regeln organisiert. Niemand muss Mitglied in so einem Sparverein sein, aber nur KAB-Mitglieder können überhaupt mitmachen.

Von Jema Mapunda, der diözesanen KAB-Koordinatorin haben wir erfahren, dass im Sommer der Start der Sparvereine erfolgen wird. Zwei Gruppen haben schon begonnen. Weitere und nach Möglichkeit alle KAB Gruppen sollen folgen, wenn der Nationalsekretär Edson YeYeYe als Trainer nach Songea kommt und jeden Tag in einer anderen Gruppe die Mitglieder der örtlichen KAB ausbildet.
Zum Start gibt es die erforderlichen Utensilien: Stahlkassette, drei Schlösser, Sparbücher, Stempel, Taschenrechner, Schreibzeug, Formulare ….
Wir sind sehr neugierig, was uns nach einem Jahr – solange läuft immer ein Sparzyklus - berichtet wird.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Mitgliedern des Internationalen Teams über das KAB-Diözesansekretariat.

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Aktuelle Nachrichten vom Partnerschaftsbesuch aus Tansania

Vom 1. Juli bis 7. Juli 2013 besuchten Jema Mapunda, Mitglied des EXCO der HAWAKA in Songea/Tansania und Frank Kavemba, Vorsitzender des Nationalteams der CWM in Tansania die KAB in  der Diözese Augsburg. Anschließend nahmen die Beiden als Delegierte an der Weltversammlung in Haltern/Westfalen und an der Fachtagung des Weltnotwerks in Ludwigshafen teil.

Lesen Sie mehr in den unten stehenden Berichten.

Bild: Begegnung in Seeg 2013 Im Bild die beiden Gäste mit Pfarrer Alois Linder

Deshalb ist vereinbart, in der Woche um den 1. Mai, dem Tag der Arbeit, - 27. April - 4. Mai - in beiden Ländern Gebetstreffen zu gestalten.

Auch Sie können sich beteiligen z. B. mit einem persönlichen Gebet oder mit der Teilnahme an einem organisierten Treffen an ihrem Wohnort. Oder sie bereiten ein solches Treffen vor.

Das Int. Team sammelt auch Gebetsanliegen (z. B. Fürbitten, formulierte Gebetsanliegen) und tauscht diese mit der KAB in Songea aus. Auch Sie können an den Gebeten der anderen teilhaben und uns ihre Anliegen nennen.

Schreiben Sie einfach an das KAB-Diözesansekretariat in 86150 Augsburg, Weite Gasse 5 Stichwort: Gebetsbrücke, oder schicken Sie eine EMail an gebetsbruecke@songea-augsburg.de.

Wir freuen uns auf Ihre Post.

Gegen den Hunger in der Welt... Verbände gestalteten die Auftaktveranstaltung der Misereor Fastenaktion 2014 in Sonthofen

Der Filmbeitrag von Steffen Konrad, TV Allgäu, vermittelt einen Eindruck von der gelungenen Aktion. In dem Video kommt auch Bundesminister Dr. Gerd Müller zu Wort. Die KAB hatte Mitarbeiter des Internationalen Teams vor Ort, die über das Partnerprojekt mit der KAB in der Erzdiözese Songea/Tansania informierten und den Tansania-Partnerkaffee anboten. Video 3,5 Minuten. 

Sinnvoll leben

Die KAB hat für den thematischen Schwerpunkt im kommenden Jahr "Sinnvoll leben" gewählt.

Bei der Weltversammlung der WBCA im Sommer 2013 haben dazu einige Delegierte aus verschiedenen christlichen Arbeitnehmerbewegungen der Welt ihre Gedanken und Wünsche geäußert.

Sehen Sie dazu das Video (ca. 3,5 Minuten) hier:

Abschlusserklärung der Weltversammlung der WBCA 2013 in Haltern/Westfalen

Mit der Abschlusserklärung gingen am 24. Juli 2013 die internationalen Seminare und die anschließende Generalversammlung der WBCA in Haltern zu Ende.

Auf  der Grundlage des Zieles "eine gerechte, solidarische und nachhaltige Gesellschaft aufzubauen" benannten die 163 Delegierten einige Wege der Aktion auf internationaler Ebene für die kommenden 4 Jahre.

Das Handeln der Bewegungen orientiert sich dabei an der Lebenswirklichkeit der Menschen und beleuchtet aus der Sicht der christlichen Botschaft das entsprechende Handeln.

Text der Schlusserklärung als PDF-Datei hier.

Fachtagung des Weltnotwerks vom 25. - 27. Juli 2013 in Ludwigshafen mit internationalen Gästen - erstmals mit der Partnerbewegung aus Tansania

Nach der erfolgreichen Weltversammlung in Haltern nützten einige der Partnerorganisationen aus Lateinamerika, Afrika und Asien, sich mit den deutschen Partnerbewegungen aus dem KAB-Bundesveband zu treffen. Auch die beiden Delegierten von der CWM Tansanias, mit der die KAB der Diözesen Augsburg, München und Freising, Würzburg, Paderborn partnerschaftlich verbunden sind, waren dabei.

Das Tagungsthema "Wir gestalten Projekte" war der inhaltliche Leitfaden für diese Begegnung auf Augenhöhe.
Die von Michael Schmitt und Maria Gerstner vom Weltnotwerk-Vorstand moderierte Fachtagung mit rund 100 Teilnehmern war auch deshalb nahe an allen Teilnehmern, weil alles simultan in die Sprachen deutsch, englisch, französisch und spanisch übersetzt wurde.

Zwei Projektberichte aus Peru und Uganda waren die Grundlagen für die gemeinsamen Beratungen zur partnerschatlichen Entwicklung konkreter, gemeinsamer Projekte. WNW-Geschäftsführer Norbert Steiner erläurtete den Regelkreis, wie Projekte und deren Förderung zustande kommen und begleitet werden.
Den Bogen zur Partnerschaft auf Augenhöhe spannte Norbert Klein, Vorstandsmitglied im Weltnotwerk,  in seinem Referat zum Thema: "Horizonte erweitern - partnerschaftlich denken und handeln". 
Die Delegierten aus Afrika, Madagaskar, Guatemala u. a. erfreuten die Teilnehmer mit rythmischen Trommeln, Liedern und Tänzen.
Eine gemeinsam Eucharistiefeier mit Bundespräses Johannes Stein und Priestern aus den Partnerbewegungen vertiefte die Erfahrungen und streute aber auch so manches Salzkorn in die Wunden, die durch ungerechte Strukturen und Handeln entstehen. Das Evangelium erinnert an den Wert und die Würde aller Menschen und wird der Antrieb für die Arbeit der Arbeitnehmer-Bewegungen in aller Welt sein.
Besondere Absprachen mit den Gästen aus Tansania, Jema Mapunda und Frank Kavemba, konnten die deutschen Partner im Anschluß an die Fachtagung treffen. Jema Mapunda aus Songea unterzeichnete eines der neuen Formulare aus dem Regelwerk für die Projektarbeit. Der Diözesanverband Augsburg war vertreten mit drei Mitgliedern aus dem diözesanen Int. Team, Sylvia Nerf-Kreitschy, Ewald Lorenz-Haggenmüller und Herbert Fitzka.

Bilder:

Die Weltversammlung der Christlichen Arbeitnehmer-Organisationen (WBCA) in Haltern öffnete sich

Zu der seit Mittwoch, 17. Juli in Haltern am See stattfindenden internationalen Konferenz der WBCA reisten Bärbel Haggenmüller und Ewald Lorenz-Haggenmüller, um an dem offenen Tag für alle teilzunehmen. 
In Haltern trafen sie neben den Delegierten aus Tansania Jema Mapunda und Frank Kavemba auch den Koordinator der CWM in Ostafrika James Mukibii.

Die beiden Delegierten aus Tansania hatten zuvor die KAB in den Diözesanverbänden Augsburg, München und Würzburg besucht.

Mehr zu der Konferenz erfahren Sie auf derWebsite der KAB-Deutschlands.

Die KAB-Familienbergmesse wurde international

"Die Familienbergmesse war ein richtiger Höhepunkt der Woche mit dem Besuch der Gäste aus Tansania. Es kam sogar die Sonne heraus, als sich die KABler auf Buhls Alpe zur Feier des Sonntags versammelten. Pfarrer Anton Simon begeisterte alle durch seine Art, die Kinder um den Altar zu sammeln.  Die Alphornbläser bliesen wunderschön und unsere geschrumpfte Familienband bekam ein neues Mitglied: Frank Kavemba an der Trommel", berichtet Bärbel Haggenmüller vom Int. Team der KAB.

Die Gäste beteiligten sich am Gabengang und brachten Brot und Wein zusammen mit einem Fürbittgebet für die Familien und für die KAB auf der ganzen Welt dar. So wurde die Feier im Gunzesrieder Tal zu einer weltweiten Familien-Berg-Messe.

Danach gelang es der KAB-Diözesanvorsitzenden Erna-Kathrein Groll, für Jema Mapunda aus Songea in Tansania einige Kunstgegenstände zu verkaufen, die diese mitgebracht hatte, um ihren Teilnehmerbeitrag für das Welttreffen in Haltern/Westfalen zu finanzieren.

Frank Kavemba, der Vorsitzende des Nationalteams in Tansania und Jema Mapunda von der Diözesanleitung des HAWAKA (KAB) in Songea/Tansania hatten 6 Tage lang verschiedene Einrichtungen, Betriebe und Treffen besucht. Zuletzt begegneten sie auch dem Augsburger Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa beim Tag der Weltkirche in Augsburg.

Jetzt sind Frank Kavemba und Jema Mapunda zum KAB-Diözesanverband der Erzdiözese München und Freising weitergereist.

KAB-Verantwortliche aus Tansania zu Besuch bei der Diözesanverbandsleitung und den Hauptamtlichen der KAB in der Diözese Augsburg

Seit dem 1. Juli sind zwei Delegierte zur Weltversammlung der WBCA, die Mitte Juli in Haltern/Westfalen beginnt, von der HAWAKASO in Tansania zu Gast im KAB-Diözesanverband. Die ersten Tage waren mit verschiedenen Begegnungen und Besuchen im Allgäu ausgefüllt, um Land und Leute kennenzulernen. Nun sind einige Treffen in Augsburg an der Reihe.

Bei den Konferenzen der Diözesanverbandsleitung und den Hauptamtlichen legte Jema Mapunda, Mitglied der Diözesanleitung in Songea, einen kurzen und präzisen Bericht über die aktuelle Situation der HAWAKASO vor. Die Verantwortlichen nahmen wahr, wie die KAB dort "tickt". Die Frage, wie so ein "Schweineprojekt" funktioniert, oder wie die Nationalebene funktioniert waren ebenso wichtig, wie die Frage an die deutschen Kollegen, was ihre größten Herausforderungen seien. Dabei wurde klar, dass die Suche nach neuen Mitgliedern und die Altersstruktur ein großes Problem in Deutschland darstellt.
Für die Tanzanier stellt sich diese Frage nicht, da ihre Bewegung jung ist, und der Zulauf gut funtioniert, sobald jemand die Menschen über die KAB informiert.
Die HAWAKASO hat nun beschlossen, dass sie Mitgliedsbeiträge einführen will, da die Arbeit sonst nicht möglich ist für die Diözesanleitung. Frank Kavemba, Leiter des Nationalteams in Tansania, beeindruckt, dass in Deutschland so viele ältere Menschen noch aktiv und voller Herzblut für die KAB sind, ("oh, und sie bewegen noch so viel"), und auch dass so viele Ehepaare zusammen in der KAB sind. Das ist in Tansania nicht so und regt zum Nachdenken an über das Zusammenarbeiten von Männern und Frauen.

Ein Treffen mit Verantwortlichen im Kreisverband Iller-Donau und eine Bergmesse im Allgäu rundeten das umfangreiche Besuchprogramm ab.

Bilder von den Begegnungen finden Sie im unten stehenden Artikel.

Foto: Herbert Fitzka
von links: Frank Kavemba, Vorsitzender des Nationalteams in Tansania, Salome Karger, Mitglied des Int. Teams Augsburg (Übersetzung), Jema Mapunda, Sekretärin und Mitglied der Diözesanleitung der HAWAKA in Songea.

KAB empfängt Gäste aus Tansania Karibu sana - Herzlich willkommen!

Aktuelle Fotos von dem Besuchsprogramm weiter unten.

Bereits seit dem Jahr 2000 besteht die Partnerschaft zwischen der KAB in der Diözese Augsburg mit der HAWAKA in der Erzdiözese Songea in Tansania. Für 5 Tage empfängt der KAB-Diözesanverband Frau Jema Mapunda, Mitglied der Diözesanleitung der HAWAKA in Songea und Herrn Frank Kavemba aus Morogoro, Vorsitzender des Nationalteams in Tansania. Beide sind Delegierte zur Weltversammlung der Weltbewegung Christlicher Arbeitnehmer-Organisationen (WBCA), die erstmals in Deutschland stattfindet.

Mit einem umfangreichen Besuchsprogramm werden die Gäste aus Tansania das Leben und die sozialen Gegebenheiten in Deutschland kennenlernen und mit vielen engagierten Leuten aus der KAB im Allgäu, Augsburg und Iller-Donau zusammentreffen.
In der seit 13 Jahren bestehenden Partnerschaft fanden drei Besuche in Tansania statt. Dabei ging es stehts im Hilfe zur Selbsthilfe und um den Aufbau und Förderung der örtlichen Grupppen der Bewegung. Neben den Deutschlandbesuchen des Erzbischofs von Songea Norbert Mtega und seines ehem. Generalvikars Reginald Moyo ist dies der erste Besuch verantwortlicher Laien in Deutschland.
Das Besuchsprogramm beginnt am Montag, 1. Juli und führt die Gäste unter anderem nach Kempten, Augsburg, Seeg, Füssen, Senden und Witzighausen.

Bei der Weltversammlung im westfälischen Haltern vom 17. bis 24. Juli werden Jema Mapunda und Frank Kavemba zusammen mit mehr als 150 Delegierten aus 46 Nationalbewegungen ihre Lebenserfahrungen reflektieren und zukunftsweisende Handlungsperspektiven entwickeln. Die WBCA hat für das Leitwort dieser Weltversammlung gewählt:  "Laßt uns eine gerechte, solidarische und nachhaltige Gesellschaft aufbauen". Dazu soll auch der siebentägige Besuch der beiden Delegierten in der Diözese beitragen und die partnerschaftlichen Beziehungen vertiefen.

Das Programm wurde vom Internationalen Team der KAB vorbereitet und auch die Begleitung der Gäste organisiert.

Bilder vom Partnerschaftsbesuch in der Diözese Augsburg Photos of a partners meeting of the delegates on occasion of the world congress Jema Mapunda and Frank Kavemba of the CWM Tansania at Augsburg diocese

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Fax 0821 3166-3519
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